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Interview

Was ist das Besondere an koschdon & zähne?

Interview von Dr. L. Koschdon

Wir beide sind Zahnärzte, die unsere Arbeit lieben. Und dabei als Team, das sich ergänzt, äusserst leistungsfähig. Manche Zahnärzte versuchen, alles zu können. Wir haben uns entschieden, unsere Hauptkompetenzen zu ergänzen. Während Frau Dr. Mangelsdorf wirklich hochspezialisierte Wurzelbehandlungen macht und sich fundiert in der Zahnheilkunde für Kinder und Jugendliche auskennt, sind oralchirurgische und implantologische Maßnahmen sowie die Behandlung der Parodontitis meine Spezialgebiete. Patienten schätzen aber ehrlich gesagt auch unsere Designpraxis und die beruhigende Atmosphäre. Das freut mich natürlich.

Was erwarten Patienten von koschdon & zähne?

Unsere Patienten erwarten von uns nur das Beste. Das habe ich immer wieder mitgeteilt bekommen. Festsitzender Zahnersatz, Implantate und Wurzelbehandlungen, die halten was sie versprechen, sind weit gefragter als Verlegenheitslösungen. Ausserdem erwarten unsere Patienten, dass auch der Service stimmt und dass sie höflich behandelt werden.

Wie oft sollte man zur professionellen Zahnreinigung gehen?

Auch wenn es häufig anders verstanden wurde: Das von Fachgesellschaften empfohlene Minimum für gesunde Patienten sind 2x jährlich. Bei Parodontosepatienten hat sich die Zahnreinigung im 3-Monatstakt etabliert. Bei Privatpatienten wird die PZR übernommen, die gesetzlichen Kassen zahlen lediglich eine Zahnsteinentfernung und erwarten von ihren Patienten ‘mehr Eigeninitiative’, sprich eine eigene Kostenübernahme. Patienten sollten immer vor Augen haben, dass sie für die Kosten eines einzigen Implantats 10 Jahre lang zweimal im Jahr eine PZR erhalten können.

Implantate sind Ihre Spezialisierung. Warum sollte man gerade Sie für eine Implantation aufsuchen?

Ich weiß, dass die Implantologie ein Behandlungszweig ist, der sehr anspruchsvoll ist. Je besser der Zahnarzt sich auskennt, desto besser kann er den tatsächlichen Behandlungsbedarf einschätzen. Auch die Ästhetik wird dadurch stark beeinflusst. Hinzu kommen die Aufgaben eines Oralchirurgen wie Knochenaufbau, Sinuslift und möglicherweise die Korrektur des Zahnfleischverlaufs. Mit mittlerweile mehr als 3000 gesetzten Implantaten gehöre ich dabei zu den erfahrenen Implantologen. Trotzdem ist jeder einzelne Fall besonders und wird 100 prozentig analysiert. Diese Hingabe wurde auch schon mehrfach ausgezeichnet. Besonders habe ich mich über die Auszeichhnungen zum "Geprüften Experten der Implantologie" der DGOI und die Ernennung zum "Diplomate" des International Congress of Oral Implantologists gefreut - welch eine Ehre!

Dr. Koschdon, was kann man tun, wenn man die eigenen Zähne möglichst vorsichtig verschönern möchte?

Zu allererst sollte man sie reinigen und die genauen Wünsche des Patienten feststellen. Falls der Patient mit der Farbe nicht ganz zufrieden ist, kann eine Aufhellung die Zähne schon deutlich attraktiver wirken lassen. Wenn Änderungen an der Zahnform der Wunsch sind, können Veneers das Mittel der Wahl sein. Hauchdünne Keramikschalen werden auf die einzelnen Zähne gesetzt, verändern die Zahnform, ohne dass die Zähne komplett beschliffen werden müssen. Eine Patientin erzählte mir vor einiger Zeit, dass eine Verwandte sie darauf angesprochen hat, dass ihr nie aufgefallen ist, dass sie so schöne Zähne hat. Ohne jeglichen Zweifel, dass es die eigenen seien. In dem Moment wusste ich, das die Arbeit gelungen war.

Was macht man, wenn das Zahnfleisch den Zahn nicht schön umschließt oder man "mit viel Zahnfleisch" lächelt? Kann man das korrigieren?

Ein klares ja. Und das viel weniger aufwendig, als man möglicherweise glaubt. Eine kosmetische Korrektur des Zahnfleisches kann sehr gute ästhetische Ergebnisse bewirken. Die Eingriffe sind in örtlicher Betäubung durchführbar und für den Patienten genauso wenig schmerzhaft wir eine Füllung. Kleine kosmetisch-chirurgische Eingriffe im Zahnfleischbereich führe ich mehrmals in der Woche in meiner Praxis durch.

Wie stehen Sie zu Amalgam als Füllungsmaterial?

Amalgam verwende ich schon seit Jahren nicht mehr. Die Meinungen über die gesundheitlichen Spätfolgen dieses Materials sind gespalten. Das reicht für mich als Grund, darauf zu verzichten. Außerdem, sind wir ehrlich, gefallen Ihnen diese schwarz-silbernen Flecken im Mund? In meiner Praxis sind Kompositfüllungen seit Jahren das tägliche Mittel, um Zähne zu füllen. Sie sind weiß und werden so eingesetzt, dass man sie kaum erkennt. Außerdem sind sie risikofrei und die Patienten erhalten eine Garantie für die Haltbarkeit. Alles Gründe, die gegen eine Amalgamfüllung sprechen, denke ich.

Eine letzte Frage: Welchen Zahnarzt besuchen Sie?

Frau Dr. Mangelsdorf natürlich! Und als ich ein Implantat gebraucht habe, gab es einige Kollegen, die es gerne setzen wollten. Ein befreundeter, qualifizierter Kollege war dann der Auserwählte. Ansonsten muss ich nicht sehr häufig zum Zahnarzt: Ich bin regelmäßig bei der Prophylaxe und pflege meine Zähne aufmerksam.